Schlaganfall-Vorsorge II

Schlaganfall-Vorsorge II

   - Doppler-Ultraschall

 

 

Vorsorge-Untersuchung

der Auge und Hirn zuführenden Halsschlagadern:

der Doppler-Ultraschall

 

40% der Schlaganfälle entstehen durch pathologische Gefäßveränderungen. 25% entstehen durch vom Herzen ausgelöste Embolien, in 30% der Fälle bleibt die Ursache unklar.

 

Allein 90 % der durch plötzliche Durchblutungsstörung entstandenen Schlaganfälle betreffen das Kreislauf-Stromgebiet der Halsschlagader.

 

Ca. 30 000 Schlaganfälle in Deutschland jährlich werden durch Halsschlagader-Verengungen (Verkalkungen) ausgelöst. Halsschlagader-Verengungen treten oft erst in späteren Lebensjahrzehnten auf (ab 50. Lebensjahr).

 

So leiden bis zu 8 % aller über 65-jährigen unter einer über 50%-igen Halsgefäß-Verengung. Ab dem 70. Lebensjahr  betrifft dies bereits 15% der Bevölkerung.

 

Sollten Hinweise für höhergradige Halsgefäßverengungen gefunden werden, würden wir Ihnen einen Bericht für Ihren Hausarzt mitgeben, damit weitere Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

In Deutschland leben ca. 1 Million Menschen mit einer mehr als 50%-igen Verengung der Halsschlagader. Viele wissen dies jedoch nicht. Die Gefahr eines Gefäßverschlusses beträgt für 80-99%-ige  Verengungen mehr als 10% pro Jahr.

 

Man unterscheidet zum ersten Verengungen ohne subjektive Beschwerden, zum zweiten Verengungen, welche klinische Beschwerden auslösen (z.B. Bewusstseinsstörungen, sog. TIA, aber auch kurz andauernde, aber starke Sehstörung wie „Schwarz vor dem Auge“ – die sog. Amaurosis fugax).

 

In der Regel kommt der Schlaganfall unerwartet und reißt oft Menschen mitten aus ihrem gewohnten Lebensbereich, in vielen Fällen mit dauerhaften Lähmungen.

 

Entscheidend für eine erfolgreiche Prävention des Schlaganfalls ist die frühzeitige Erfassung von gefährdeten Personen.

 

Ziel einer Vorsorgeuntersuchung ist die Reduzierung des Risikos.

 

Sprechen Sie uns an.

 

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