Netzhaut-Vorsorge-Untersuchung

Vorbeugen ist besser als heilen!
In diesem Sinne bieten wir Ihnen ein Vorsorgeprogramm zur Verhütung oder Früherkennung einer Vielzahl von Augenkrankheiten an.
Eine wichtige Vorsorge-Untersuchung ist die der Netzhaut
1. Netzhautspiegelung: zur Erfassung der anatomischen Strukturen
Eine gründliche Netzhautspiegelung erfordert eine Weitstellung der Pupille durch Augentropfen. Für wenige Stunden ist die Sehschärfe anschließend eingeschränkt. Daher darf danach nicht Auto gefahren werden.
2. Gesichtsfelduntersuchung: zur Erfassung von funktionellen Störungen
Bei der Gesichtsfelduntersuchung wird dem Patienten ein Auge abgedeckt. Mit dem zweiten Auge wird geradeaus auf ein kleines Licht gesehen. Dann erscheinen verschiedene Lichtpunkte an verschiedenen Orten. Der Patient drückt auf eine Klingel, sobald er einen Lichtpunkt erkennt.
Frühe Entdeckung und Behandlung helfen gravierende Sehstörungen vermeiden.
Diese Vorsorge-Untersuchung sollte ab dem 20.Lebensjahr in Abständen von 5 Jahren und ab dem 50. Lebensjahr alle 3 Jahre wiederholt werden.
Beim Vorliegen bestimmter Risikofaktoren, z. B. Kurzsichtigkeit, hoher Blutdruck oder bei einer Netzhautablösung in der Familie, sollten Kontrollen in kürzeren Abständen erfolgen.
Diese Untersuchung ist seit dem 01.04.05 nicht mehr Leistung der gesetzl. Krankenkasse.
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