Glaukomvorsorge/Der Grüne Star

Glaukomvorsorge/Der Grüne Star

 

 

 

HRT – Untersuchung

(Heidelberger Retina-Tomograph)

 

Es handelt sich hier um eine LASER-gestützte Präzisionsvermessung des Sehnervs zur Früherkennung von Gewebeschäden, um frühzeitig Therapieentscheidungen treffen zu können.

 

Das Glaukom (Grüner Star) ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland.

 

Das Erblindungsrisiko steigt mit zunehmendem Lebensalter. Dabei entsteht ein Sehnervenschaden, der nicht immer durch einen erhöhten AugeninnenDruck zustande kommt. Die Spätfolgen sind Gesichtsfeldveränderungen/-verschlechterungen, welche in der Erblindung münden können.

 

Die ersten in der Gesichtsfelduntersuchung zu erkennenden Gesichtsfeldschäden können vom Patienten noch nicht bemerkt werden, er fühlt sich gesund. Die Schäden beginnen erst, wenn mindestens 40% der Sehnervfasern zugrunde gegangen sind. Von den rund 50 Mio. Einwohnern Deutschlands, die älter als 30 Jahre sind, leiden  1,2 Mio. an Grünem Star und mindestens 1-2 Mio. leiden an einer Vorstufe.

Die Erkrankungshäufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter.

 

Bei einer Glaukomerkrankung ist am Sehnervenkopf eine Vertiefung (Excavation) erkennbar, welche mit Fortschreiten der Erkrankung zunimmt. Die genaue Ausmessung ist bedeutsam zur Unterscheidung von solchen Excavationen, welche z.B. physiologisch vorkommen. Oft kommen Grenzfälle vor. Dann stellt sich die schwierige Frage: erkrankt? – noch nicht erkrankt? Die pathologischen Excavationen treten meist lange vor den selbst bemerkten Gesichtsfelddefiziten auf.

 

So kommt der rechtzeitigen Untersuchung des Sehnerven am Augenhintergrund besondere Bedeutung zu. Mit modernster Lasertechnik ist eine präzise, dreidimensionale Darstellung der Oberfläche der Sehnervenscheibe möglich, welche objektiv und reproduzierbar ist und in ihrer Präzision hervorragende Ergebnisse liefert.

 

So lassen sich bei späteren Untersuchungen mögliche Veränderungen feststellen.

Eine eventuell notwendige Therapie kann eingeleitet oder umgestellt und deren Wirksamkeit kontrolliert werden, bevor ein Patient zunehmende Beschwerden erst selbst bemerkt.

 

Obwohl sich die HRT - Präzisionsmessung in den westlichen Industrieländern zu einer etablierten Standard-Methode  entwickelt hat, ist sie noch nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkasse und ist stets privat zu bezahlen.